Sarnen: Pfarrkirche St. Peter und Paul

«Cäcilien-Messe» von Charles Gounod begeistert

Das Werk wird am 25. Dezember anlässlich des Weihnachtsgottesdienstes um 10 Uhr nochmals in der Pfarrkirche Sarnen aufgeführt.

Kirchenchor und Orchester verschmolzen zu Ehren der Schutzpatronin der Musik. Die «Cäcilien-Messe» wird an Weihnachten wiederholt.

pd/red. Im Rahmen der Musikreihe «Wort & Musik» und anlässlich des Festgottesdienstes erklang am Wochenende eines der bekanntesten Werke des Komponisten Charles Gounod aus Paris. Charles Gounod, 1818 in Paris geboren, schuf dieses Werk im Alter von 37 Jahren. Das Werk war der Schutzpatronin der Musik gewidmet. Es ragt wegen der üppigen Orchersterbegleitung besonders heraus und verfügt über eine farbenreiche Melodik und feinfühlige Abwechslung zwischen Solisten und Chor.

Farbenreiche Melodik

Die Aufführung in der Pfarrkirche Sarnen erfüllte den Kirchenraum mit den wunderbaren Klangfarben dieses Werkes. Chor, Orchester und Solisten gelang es, das Werk in einem sauberen und wunderschönen Klang vorzutragen. Es gelang den Aufführenden aufs Beste, die farbenreiche Melodik und die feinfühlige Abwechslung zwischen Solisten und Chor zur Geltung zu bringen.

Als Solisten wirkten Hilda Joos, Sopran; Armin Würsch, Tenor, und Gerhard Durrer, Bass. Der Orchesterverein Sarnen stand unter der Führung von Nadine Seeholzer. An der Orgel spielte Trudi Kastlunger. Die Gesamtleitung dieser Aufführungen lag in den Händen von Richard Pürro.

50 Jahre im Kirchenchor

Anlässlich des Festgottesdienstes vom Sonntag wurde auch eine Sängerin des Chors geehrt. Margrit Müller durfte aus den Händen von Pfarrer Bernhard Willi den Orden «Bene Merenti» den päpstlichen Orden für 50 Jahre Mitwirken im Kirchenchor Sarnen entgegennehmen.

 

 

Quelle: Neue Obwaldner Zeitung vom 28.11.2012